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Ein neues Kapitel beginnt – mein Weg zur Familienfotografie

  • Autorenbild: Sarah Stockenberger
    Sarah Stockenberger
  • 28. Mai
  • 4 Min. Lesezeit


Manchmal merkt man erst unterwegs, wohin der eigene Weg eigentlich führen soll.


Als ich mit Studio.Stocke gestartet bin, war vieles noch offen. Ich wusste, dass ich fotografieren möchte. Dass ich Menschen begleiten möchte. Dass ich Erinnerungen festhalten möchte, die sich auch Jahre später noch nach genau diesem Moment anfühlen.

Aber ich wusste noch nicht ganz genau, wohin mich das alles führen würde.

In den letzten Jahren durfte ich so viel ausprobieren, lernen und wachsen. Ich durfte Paare begleiten, Hochzeiten fotografieren, Familien kennenlernen, Babybäuche festhalten, kleine Neugeborene zuhause besuchen und ganz viele unterschiedliche Geschichten mit meiner Kamera erzählen.



Und jede einzelne Erfahrung hat mich weitergebracht.

Vor allem Hochzeiten waren für mich eine besondere Zeit. Diese Tage sind voller Emotionen, voller Aufregung, voller kleiner und großer Momente. Es ist etwas Wunderschönes, Menschen an so einem wichtigen Tag begleiten zu dürfen. Ich bin unglaublich dankbar für alles, was ich dabei lernen durfte – über Licht, über Momente, über Verantwortung, über Menschen und auch über mich selbst.

Und trotzdem habe ich irgendwann gemerkt: So schön Hochzeiten auch sind, mein Herz schlägt an einer anderen Stelle lauter.


Bei den Familien. Bei den Kindern. Bei den Babybäuchen. Bei den Neugeborenen. Bei diesen echten Momenten, die gar nicht perfekt sein müssen, um wunderschön zu sein.

Wenn ein Kind beim Familienshooting nicht still sitzen möchte, sondern lieber rennt, lacht, Quatsch macht oder sich kurz bei Mama versteckt. Wenn werdende Eltern bei einem Schwangerschaftsshooting für einen Moment ganz ruhig werden, weil ihnen bewusst wird, dass bald alles anders und gleichzeitig so viel schöner wird. Wenn ich bei einer Newborn Homestory zuhause bin und dieses kleine neue Leben mitten im echten Familienalltag ankommt. Genau da fühle ich mich angekommen.


Mit meiner eigenen Hochzeit beginnt für mich nun auch beruflich ein neues Kapitel. Vielleicht passt das sogar ganz gut zusammen. Ein neuer Name, ein neuer Lebensabschnitt, ein klareres Gefühl dafür, wer ich bin und was ich mit meiner Fotografie erzählen möchte.

Aus Studio.Stocke wird nicht einfach nur ein neuer Auftritt. Es ist für mich ein Neustart.

Ein bisschen wie einmal tief durchatmen und sagen: Ja. Genau das bin ich.

Ich habe meine Leidenschaft gefunden. Und ich habe meinen Stil gefunden.

Ich möchte Familienfotografie machen, die sich echt anfühlt. Warm, ruhig, nah und ein bisschen nostalgisch. Nicht perfekt gestellt. Nicht steif. Nicht dieses „alle schauen in die Kamera und lächeln bitte einmal schön“, obwohl natürlich auch solche Bilder zwischendurch entstehen dürfen.


Aber was ich wirklich liebe, sind die Momente dazwischen.

Die kleinen Hände, die sich festhalten. Das wilde Kinderlachen. Die unperfekten Bewegungen. Die Haare im Gesicht. Die Umarmungen, die nicht geplant waren. Die Blicke, die man nicht stellen kann. Das Chaos, das eigentlich genau das Schöne ist.

Ich möchte Bilder machen, die man nicht nur anschaut, sondern fühlt.

Bilder, die euch später an diese Zeit erinnern. Nicht daran, ob alles perfekt war. Sondern daran, wie es war. Wie klein euer Baby einmal war. Wie euer Kind gelacht hat. Wie sich euer Familienleben gerade angefühlt hat. Wie ihr als Familie wart – genau in diesem Moment.


Gerade bei Familien- und Schwangerschaftsshootings in Forst, Bruchsal, Karlsruhe und Umgebung merke ich immer wieder, wie besonders diese kleinen Geschichten sind. Man braucht nicht immer die große Kulisse. Manchmal reicht eine Wiese, ein Feldweg, ein See, euer Zuhause oder ein bisschen Abendlicht.

Es geht nicht darum, dass alles aussieht wie aus einem Katalog.

Es geht darum, dass es nach euch aussieht.



Deshalb möchte ich mich in Zukunft ganz bewusst auf Familienfotografie, Schwangerschaftsshootings und Neugeborenen Homestories konzentrieren. Auf echte Familienmomente. Auf Shootings, bei denen Kinder Kinder sein dürfen. Auf werdende Eltern, die diese besondere Zeit festhalten möchten. Auf Neugeborene, die nicht in ein perfektes Set gelegt werden müssen, sondern zuhause in Ruhe ankommen dürfen.


Ich glaube, es braucht manchmal genau diese Umwege, um herauszufinden, was wirklich zu einem passt. Hochzeiten haben mir unglaublich viel beigebracht. Sie haben mir gezeigt, wie wichtig echte Momente sind. Wie wertvoll kleine Gesten sein können. Wie viel zwischen zwei Blicken passieren kann.

Und genau dieses Gefühl nehme ich jetzt mit in meine Familienfotografie.

Ich möchte Familien begleiten, die keine Lust auf steife Posen haben. Die vielleicht sagen: „Mein Kind macht da bestimmt nicht mit.“ Oder: „Bei uns ist es nie ordentlich genug für eine Homestory.“ Oder: „Wir sind gar nicht fotogen.“

Und ich möchte euch zeigen: Ihr müsst das auch gar nicht sein.

Ihr müsst nicht perfekt vorbereitet sein. Eure Kinder müssen nicht funktionieren. Euer Zuhause muss nicht aussehen wie Pinterest.


Ich leite euch sanft an, wenn es nötig ist. Ich gebe kleine Impulse, helfe euch mit Bewegungen und achte darauf, dass ihr euch wohlfühlt. Aber ich möchte nicht aus euch etwas machen, das ihr nicht seid.

Ich möchte das festhalten, was schon da ist.

Eure Nähe. Eure Verbindung. Eure Geschichte.


Und genau darüber möchte ich hier auf meinem Blog in Zukunft auch wieder mehr schreiben. Über echte Shootings. Über Familienfotografie in der Natur und zuhause. Über Tipps zur Vorbereitung. Über Kleidung beim Familienshooting. Über Schwangerschaftsshootings im Abendlicht. Über Newborn Homestories und warum es völlig okay ist, wenn zwischendurch gewickelt, gestillt, gekuschelt oder pausiert wird.


Ich möchte euch einen kleinen Einblick geben, wie meine Shootings ablaufen und euch die Unsicherheit nehmen, die man vor so einem Termin vielleicht hat.

Denn am Ende geht es nicht darum, perfekte Bilder zu erzwingen.

Es geht darum, Erinnerungen zu schaffen, die bleiben.

Ich freue mich sehr auf dieses neue Kapitel. Auf all die Familien, die ich kennenlernen darf. Auf kleine Hände, große Gefühle, wilde Kinder, ruhige Babybauchmomente und all die Geschichten, die noch kommen.



Schön, dass ihr hier seid.


Und vielleicht darf ich ja auch eure Familiengeschichte ein kleines Stück begleiten.



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